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Parkett in der Küche
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Fischgrätparkett in einer roten Küche
Bodenliebe

Parkett in der Küche – ein geschmackvolles Statement

Parkett gehört seit jeher zu den beliebtesten Bodenbelägen im Wohnraum. Zunehmend liegt der Klassiker unter den Holzböden auch in vielen Küchen voll im Trend. Doch ist Parkett in der Küche eigentlich eine gute Idee?

Helle Parkettdielen in einer schwarzen, offenen Wohnküche

Parkett in der Küche macht eine gute Figur

Ob Industrial Style, Minimalismus oder Landhausstil – heutzutage ist die offene Raumgestaltung in vielen Fällen ein fester Bestandteil zeitgemäßer Wohnkonzepte. So erfreuen sich unter anderem auch offene Wohnküchen immer öfter großer Beliebtheit. Der Wohnraum und die Küche verschmelzen zu einer Einheit, die zum Lebensmittelpunkt in den eigenen vier Wänden wird. Wer diesen Charakter zusätzlich unterstreichen möchte, ist grundsätzlich gut beraten, die Bodengestaltung über beide Bereiche hinweg ebenso einheitlich zu halten. Dadurch wirkt die gesamte Rauminszenierung wie aus einem Guss. Da offene Wohn-Ess-Bereiche heute im wahrsten Sinne des Wortes für den guten Geschmack des modernen Wohnens stehen, machen gerade dort edle Parkettböden eine gute Figur. Von Eiche über Buche bis hin zu Nussbaumparkett kommen die Hölzer der Geheimzutat eines fein abgeschmeckten Einrichtungsrezeptes gleich, das in optischer Hinsicht absolut überzeugt.


Welches Parkett für die Küche? 

Für die Anforderungen an Parkett in der Küche sind harte Hölzer eine gute Wahl. Die Holzart Eiche bleibt die beliebteste Zutat für einen Bodenbelag aus Holz. Das Holz der Eiche besticht durch seine Härte und seine vielseitige Optik. Von einer lebhaften Holzstruktur bis zu einer ruhigen, harmonischen Sortierung ist Parkett aus Eiche die perfekte Beilage zu jedem Einrichtungsstil.

In getrennten Wohnbereichen war häufig die Fliese ein beliebter Bodenbelag für die Küche, während der Holzboden sich eher im Wohnzimmer fand. Auch wenn die Fliese mit Wasser, Öl-Spritzern und anderen Belastungen in der Küche gut klarkommt, ist sie in vielen Wohnzimmern nicht der Favorit. Besonders wohnlich wird ein Raum nämlich durch den warmen und natürlichen Charakter eines Holzbodens. Deswegen wünschen sich heutzutage viele Haus- oder Wohnungsbesitzer eine offene Küche und einen durchgehenden Boden bis ins Wohnzimmer. Je nach Gestaltung der Wohnräume stehen verschiedene Formate im Parkett-Sortiment zur Auswahl: von langen Dielen über Schiffsboden bis hin zu Fischgrätparkett. Die Landhausdielen und Fischgrätparkett entfalten ihre Wirkung besonders gut in großen Räumen und sehr offen gehaltenen Wohnküchen. Kürzere Dielen oder Parkett in 3-Stab-Optik können gut in Wohn-Ess-Bereichen verlegt werden, die etwas verwinkelt oder kleiner sind. 

Neue Küchen mit schwarzen Fronten sind aktuell besonders im Trend. Dazu harmoniert ein natürlicher Parkettboden in rustikaler Optik hervorragend. Wer dieser Kombination noch die geschmackliche Bestnote geben möchte, stimmt die Arbeitsplatte der schwarzen Küche und den Parkettboden aufeinander ab.

Lackiertes Parkett in der Küche
Tipp:
Die Lackschicht bei lackiertem Parkett schützt den Boden vor kleinen Missgeschicken in der Küche.

Lackiertes Parkett in der Küche

Auch wenn Parkettböden ein echter Augenschmaus in Küchen sind, stellt sich vielen Bewohnern oft die Frage, wie das Holz mit den Herausforderungen des Alltags fertig wird. Schließlich wird beim Kochen auch mal gekleckert oder etwas verschüttet, sodass schnell ungeliebte Flecken auf dem edlen Bodenbelag entstehen können.

Aus diesem Grund empfiehlt sich für Küchen grundsätzlich lackiertes Parkett, da es durch die Lackschicht besser gegen die kleinen „Küchen-Katastrophen“ gewappnet ist und diese sich auch leichter wieder entfernen lassen als bei einem unbehandelten Holzboden.

Rustikaler, naturgeölter Parkettboden unter einer schwarzen Kücheninsel
Tipp:
Naturgeölte Oberflächen bieten Schutz vor Umwelteinflüssen und lassen sich bei Bedarf aufarbeiten.

Naturgeöltes Parkett in der Küche

Eine weitere alltagstaugliche Alternative für den Einsatz in Küchen sind geölte Parkettböden. Das liegt nicht nur daran, dass die geölten Oberflächen solcher Böden echte Hingucker sind. Sie sind zudem funktional und überzeugen im Alltag. So bewahrt die Imprägnierung naturgeölten Parketts den Boden vor den üblichen Umwelteinflüssen im Raum. Die natürlichen Öle und Wachse dringen tief in das Holz ein und bilden eine schützende, atmungsaktive Oberfläche. Der Vorteil bei naturgeölten Böden: Bei kleineren Beschädigungen lassen sie sich partiell aufarbeiten und nach ölen.


Wie schütze ich Parkett in der Küche? 

Lackierte oder geölte Parkettböden besitzen durch ihre spezielle Oberflächenbehandlung einen gewissen Schutz vor den kleinen Missgeschicken, die in der Küche einfach mal passieren können. Doch damit man sich langfristig am Anblick seines schönen Bodens erfreuen kann, ist die regelmäßige Pflege des Parketts erforderlich.

Grundsätzlich gilt, dass trockenes Saugen zur Beseitigung täglicher Verschmutzungen häufig schon ausreicht. Wenn nötig, sollte das Küchen-Parkett gewischt werden. Allerdings lediglich nebelfeucht, damit keine Feuchtigkeit in das Holz eindringen kann. Spezielle und auf den Boden abgestimmte Pflegemittel für Parkett sollten zugesetzt werden, vor allem, wenn es sich um naturgeölte Böden handelt. Wichtig: Keinesfalls sollten Scheuermittel und herkömmliche Haushaltsreiniger für die Reinigung des Parkettbodens verwendet werden. Das würde dem Holz mehr schaden als nutzen. Tipp: Am besten werden nur die vom Hersteller empfohlenen Reinigungsmittel verwendet, da diese optimal auf die Oberfläche des jeweiligen Bodens abgestimmt sind. Gleiches gilt für das Entfernen von festsitzendem Schmutz mit einem Spachtel. Beim Abkratzen des Drecks – und allein das Wort verrät es schon – sind Kratzer im wertvollen Parkett schon fast vorprogrammiert. 

Bei Flecken durch Tomatensoße, Wein und Co. sollte man nicht lange mit dem Aufwischen und Abtrocknen des Bodens warten, sondern schnell das Putztuch schwingen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich hartnäckige Fett- und Farbpigmente im Parkett festsetzen.

Kleine Beschädigungen lassen sich in der Regel im Handumdrehen wegzaubern. Häufig reicht schon partielles Nacharbeiten und Nachölen, damit ein erster Kratzer fast nicht mehr auffällt. Bei etwas tieferen Kratzern kann ein Oberflächenstift den Schaden retuschieren. Wenn es nach jahrelanger starker Beanspruchung notwendig sein sollte, lässt sich auch ein Fertigparkett abschleifen und neu versiegeln. Es gibt auch die Möglichkeit, einzelne Dielen auszutauschen – hier ist ein professioneller Verleger Ihr Ansprechpartner!

Rustikale Parkettdielen in einer modernen schwarzen Küche
Balsamico Öl und Geschirr aus der Küche

Die Vorteile von Parkett in der Küche:

  • Langlebig und nachhaltig
    Parkettböden sind besonders langlebig und dadurch eine nachhaltige Investition ins natürliche und gemütliche Wohnen.
  • Gutes Klima
    Parkett trägt zur Regulierung des Raumklimas bei.
  • Macht in jedem Raum eine gute Figur
    Gerade wenn es um die offene Raumgestaltung geht, eignen sich Parkettböden hervorragend.
  • Vielseitige Optik
    Unterschiedliche Sortierungen passen zu vielen modernen Einrichtungskonzepten.
  • Geeignet für Fußbodenheizung
    Parkettböden lassen sich problemlos auf Fußbodenheizungen verlegen.
Laminat in Holzoptik in der Küche
Laminat in authentischer Holzoptik ist eine gute Alternative zu echtem Holz in der Küche.

Die Nachteile von Parkett in der Küche:

Zwar hat Parkett einen gewissen Pflegebedarf, um es in Schuss zu halten, doch abgesehen davon lässt sich eigentlich nicht sagen, dass es in irgendeiner Weise nachteilig wäre. Ganz im Gegenteil überzeugen Holzböden in vielfacher Hinsicht – und mit der richtigen Pflege hat man lange Freude an ihnen. 

Kleiner Tipp: wer sich in seiner Wohnung bzw. in der Küche dennoch nicht an einen Echtholzboden wie Parkett herantraut, auf eine schöne Holzoptik aber nicht verzichten möchte, sollte sich einmal bei Laminat umschauen. 

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