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Zurück zur Natur

Die steigende Nachfrage in den vergangenen Jahren beweist: Materialien natürlichen Ursprungs liegen wieder voll im Trend. Immer mehr Menschen holen sich ein Stück Natur in ihre vier Wände – in Form von Mobiliar, Dekoration oder auch Fußböden! Denn ein Naturboden bietet die Möglichkeit, Umweltverbundenheit, hohe Verträglichkeit und aktuelle Trends perfekt miteinander zu verbinden.


Ökologie und Wohnkomfort vereint

Beim Thema natürliche Wohnwelten denkt so mancher sofort an Holzböden unterschiedlichster Couleur. Tatsächlich zählt Echtholzparkett zu den beliebtesten Naturböden und ist ein wahrer Evergreen, der nie aus der Mode kommt. Der Handel hat eine Vielzahl an Bodenbelägen aus natürlichen Rohstoffen zu bieten – und selbst für den kleineren Geldbeutel kann ein Naturboden aus Holz erschwinglich sein.


Massives Echtholzparkett: Zeitloser Klassiker

Wann immer von natürlichen Materialien im Wohnbereich die Rede ist, darf Holz nicht fehlen. Und die Entscheidung für den hochwertigen Echtholz-Bodenbelag bringt einen deutlichen Vorteil mit sich: Das Naturprodukt wirkt feuchtigkeitsregulierend und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei. Die Königsklasse des Parkettbodens stellt das massive Parkett dar, das aus reinem Vollholz besteht. Häufig wird es auch als Einschichtparkett bezeichnet. Der eindeutige Vorteil gegenüber allen anderen Böden: Dieses Parkett kann immer wieder abgeschliffen und auf diese Weise optisch erneuert werden. Theoretisch hält ein solcher Boden ein Leben lang. Dieser Luxus hat allerdings seinen Preis und ist daher eher für echte Parkettliebhaber geeignet.


Mehrschichtparkett: Das High-Tech-Produkt

Eine erschwingliche Alternative zum massiven Echtholzboden stellt mehrschichtiges Parkett dar, das ebenfalls über einen hohen Anteil an Echtholz verfügt. Anders als bei der massiven Ausführung handelt es sich hierbei jedoch um einige Millimeter dicke Deckschichten aus Holz. Entscheidend ist dann, was sich unter der Deckschicht verbirgt, wenn man Wert auf ein natürliches Produkt legt. Wer sich für ein Parkett mit einer HDF-Mittelschicht entscheidet, trifft eine besonders nachhaltige Wahl. Denn für die Herstellung eines solchen Bodens wird deutlich weniger Holz gebraucht als zur Fertigung herkömmlicher Parkettdielen. Gleichzeitig verleiht die HDF-Schicht den Parkettdielen ein höheres Eigengewicht, sodass der Boden beim Betreten weniger schwingt. Dadurch reduziert sich der Trittschall, der von anderen Hausbewohnern oft als störend empfunden werden könnte. Wichtig zu wissen: Auch Mehrschichtparkett kann mehrfach abgeschliffen werden.


Natürlich smart

Dass ein Boden aus rein natürlichen Rohstoffen nicht gleich empfindlich sein muss, beweisen moderne Produkte wie der Lindura-Holzboden von MEISTER auf: Die Kombination einer hölzernen Deckschicht mit Holzfasern, mineralischen Bestandteilen und weiteren natürlichen Bestandteilen verleiht dem Boden eine Widerstandskraft, die die von einem herkömmlichen Parkettboden übertrifft. Wer also Wert auf einen natürlichen Holzboden legt, der einiges aushalten kann, ist mit derlei ausgeklügelten Materialkombinationen gut beraten.


Laminat – der Unterschätzte

Die wenigsten denken bei natürlichen Bodenbelägen wohl an Laminat. Dabei besteht er üblicherweise aus Holz, Papier und Melamin-Klebstoff und damit zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen. Früher wurde Laminat gerne als kostengünstiges Imitat des Parketts abgestempelt, dabei sind die modernen Ausführungen des oftmals unterschätzten Bodenbelags vielseitige Alleskönner. Neben einer großen Auswahl an Oberflächendesigns bietet der Bodenbelag mit seinem Kern aus Hartholz eine deutlich höhere Widerstandsfähigkeit als Parkett & Co. Für einen Fußboden natürlichen Ursprungs müssen Naturfreunde zudem nicht tief in die Tasche greifen – so bleibt ein größeres Budget, um ein passendes Mobiliar auszusuchen, zum Beispiel Möbel aus massivem Holz.

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Naturboden erkennen

Wer beim Bodenbelag auf Natur pur setzen möchte, kann seine Auswahl anhand dieser Kriterien vereinfachen:

Alle Bestandteile des Bodenbelags bestehen aus natürlichen Rohstoffen, von der Deckschicht bis zur Mittellage und der Trittschalldämmung

Zudem lohnt sich der Vergleich der Herstellerangaben: Wie hoch ist der Anteil natürlicher Rohstoffe? Umweltzeichen wie der Blaue Engel verweisen auf die Unbedenklichkeit des Materials. Stammt das Material aus nachhaltiger Forstwirtschaft, ist es mit einem Zertifikat wie dem PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) versehen.


Bildnachweise: ©John Smith (fotolia.de), ©Lukas Blazek (unsplash.com)

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